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Bauweise

Fachwerk ist ein besonderes Bausystem. Die Konstruktionen aus Brettschichtholz fertigen wir im Werk, auf dem Grundstück montieren wir sie in Trockenbauweise – zu jeder Jahreszeit und ohne Nassprozesse. Das Ergebnis: ein einzigartiges, stabiles und langlebiges Haus.

Das Fachwerk-Tragwerk

Grundlage jedes unserer Häuser ist ein tragendes Fachwerk aus Holzrahmenelementen. Das ideale Material dafür ist Brettschichtholz, verleimt mit einem hochfesten, wasserbeständigen Klebstoff der BASF SE. Das Herstellungsverfahren verleiht dem Holz besondere Eigenschaften.

Im Gegensatz zu Massivholz besteht Brettschichtholz aus getrockneten Lamellen und verändert daher Form und Maß kaum. Mit der Zeit können sich an der Oberfläche feine natürliche Linien zeigen – das ist lebendiges Holz. Auf die Tragfähigkeit der Konstruktion und die Beschichtung haben sie keinen Einfluss, sie verleihen dem Haus vielmehr natürlichen Charakter. Richtig geschützt ist das Holz langlebig und trägt Feuchtigkeit und Sonne gelassen.

Für die Holzelemente verwenden wir unbehandelte nordische Fichte, gefertigt auf einer hochpräzisen Fertigungslinie aus Deutschland. Das Holztragwerk ist vergleichsweise leicht, die Last auf den Baugrund also sehr gering. Deshalb genügt ein kostengünstiges, flach gegründetes Fundament. Die massiven Holzbalken geben dem Haus seinen besonderen Charakter, und die Dachüberstände spenden der Fassade Schatten.

In einem modernen Fachwerkhaus zu leben heißt, im Einklang mit sich und der Natur zu leben – mit schönen Details und klaren Linien.

Modernes Haus am Hang mit Teich
Montage des Dachstuhls aus Brettschichtholz

Raumhohe Verglasung

Glas vom Boden bis zur Decke, viel Tageslicht, Weite und ein fließender Übergang zwischen Haus und Natur – das schätzen immer mehr Menschen, die gern im Grünen wohnen. Für die Panorama-Glasfassaden verwenden wir Multifunktions-Isolierglas. Spezielles Sonnenschutzglas filtert das Sonnenlicht und senkt im Sommer spürbar die Kosten für die Klimatisierung; im Winter sorgt es für ein angenehmes Raumklima. Wärmedämmendes Isolierglas hält die Wärme im Haus und spart erheblich Heizkosten.

Unsere Fenster haben noch weitere Vorteile: einen Warme-Kante-Abstandhalter und Scheibenzwischenräume mit Argonfüllung. So halten sie die Wärme noch besser im Gebäude. Der Wärmedurchgangskoeffizient der Verglasung liegt bei etwa U = 1,1 W/(m²·K). Beim Wärmeschutz entspricht das einer Ziegelwand von rund 50 cm Dicke.

Auf Wunsch liefern wir auch Sicherheits-, Panzer- oder getöntes Glas. Und die Pflege ist einfach: Da das Dach mehr als einen Meter übersteht, müssen die Fenster höchstens einmal im Jahr geputzt werden.

Zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Gründach

Wände und Dach

In Außenwänden und Dach setzen wir PIR-Dämmung (Polyisocyanurat) ein – einen Dämmstoff mit einer herausragend niedrigen Wärmeleitfähigkeit von nur 0,021 W/(m·K). PIR unterstützt keine Verbrennung und schützt sogar die übrigen Schichten vor Feuer (Brennbarkeitsklasse G1 nach russischer Norm). Eingesetzt wird es heute auch in Kindergärten, medizinischen Zentren und Laboren mit hohen Anforderungen an saubere Luft.

Ein indirekter Beleg für die Qualität von PIR: Es wird auch für Bienenbeuten verwendet. Bienen reagieren empfindlich auf jede chemische Ausdünstung und siedeln sich nie an belasteten Orten an – in PIR-Beuten fühlen sie sich wohl. Um die Wohngesundheit Ihres Hauses müssen Sie sich also keine Sorgen machen. Mäuse dagegen mögen das Material gar nicht: Als Futter taugt es nicht.

In Europa und den USA wird PIR in rund 30 % der Fälle für die äußere oder innere Dämmung von Häusern verwendet, in Russland ist es bisher weniger verbreitet. Man kann sagen: PIR ist internationale Best Practice und die Basis für die Zukunft.

Eingang mit Natursteinverkleidung
Wie viel Material braucht es, um so gut zu dämmen wie 80 mm PIR

Freie Grundrisse

Die Fachwerkbauweise ermöglicht einfache, flexible und innovative Raumkonzepte. So entstehen Häuser, die selbst anspruchsvolle Wünsche vollständig umsetzen – ein Haus, in dem ein Stück Ihrer Persönlichkeit steckt.

Für Gestalter bietet Fachwerk enorme Freiheit: Volumen formen, Räume verbinden oder trennen, Zonen bilden, Balken, Sparren und Verbindungen bewusst in Szene setzen.

Offener Wohnbereich mit dunklen BalkenWohnraum mit Holzfachwerk und Panoramafenstern

So bauen wir Fachwerkhäuser

Wir bauen Fachwerkhäuser schlüsselfertig – dort, wo es Ihnen gefällt. Das Haus in 90 Tagen eignet sich für jedes Klima und verbindet schlichte Architektur mit raumhoher Verglasung. Preise direkt vom Hersteller, umweltfreundliche Materialien, Bauen nach geltenden Normen und europäischen Standards – diese Prinzipien halten wir in unserer Produktion konsequent ein.

Fachwerkhäuser in aller Welt sind minimalistisch, elegant, erstaunlich schlicht und doch immer individuell. Sie sind lichtdurchflutet – hier möchte man nach einem Arbeitstag zur Ruhe kommen und jeden Moment genießen.

Die fachgerechte Montage garantiert volle Übereinstimmung mit dem Projekt und Präzision jedes Details bis auf den Millimeter. In den Wandkonstruktionen verwenden wir nur erstklassige Materialien, die dem Haus eine hervorragende Wärmedämmung verleihen.

Bei der Planung stützen wir uns auf strenge Normen, deshalb sind unsere Häuser zuverlässig und hoch belastbar. Fachwerkhäuser zeichnen sich aus durch:

  • eine lange Lebensdauer;
  • faire Preise;
  • kurze Fertigungs- und Montagezeiten;
  • niedrige Betriebskosten.

Der Preis richtet sich nach Komplexität und Umfang. Sie können einen fertigen Fachwerk-Bausatz bestellen oder ein Haus nach individuellem Entwurf bauen lassen, der alle Ihre Anforderungen berücksichtigt.

Warum Fachwerk Jahrhunderte überdauert – und wie wir es heute bauen

In Deutschland stehen bis heute bewohnte Fachwerkhäuser aus dem 13. Jahrhundert – etwa ein Haus in der Straße Römer in Limburg aus dem Jahr 1289. Ihr Geheimnis ist die durchdachte Konstruktion. Jedes bewährte Prinzip setzen wir mit modernen Mitteln um.
Holz
Früher: Das Holz wurde im Winter gefällt, wenn es weniger Feuchtigkeit enthält, und trocknete in der Wand nach.
Heute: Wir verwenden technisch getrocknetes Holz (Kammertrocknung) – unabhängig von der Jahreszeit, mit kaum Schwinden nach der Montage.
Verbindungen
Früher: Riegel und Balken wurden mit Holznägeln verbunden. Eisen korrodiert im Holz, um den korrodierten Nagel wird das Holz zerstört und beginnt zu faulen – deshalb verzichteten die Zimmerleute auf Metall.
Heute: Wir setzen Verbindungsmittel ein, die nicht korrodieren und nicht mit dem Holz reagieren. Keine Korrosion bedeutet keine Fäulnisherde – das Holz in den Verbindungen bleibt gesund, die Verbindungen bleiben fest.
Fundament
Früher: Das Fachwerk stand auf einem Steinsockel, der das Holz über den Boden hob und vor Feuchtigkeit schützte.
Heute: Wir bauen auf einer Bodenplatte, das Haus selbst ist leicht. Die Last verteilt sich gleichmäßig, das Risiko von Setzungen und Rissen sinkt, und das Holz ist von unten vor Feuchtigkeit geschützt.
Wetterschutz
Früher wie heute: Ein weiter Dachüberstand schützt die Wände vor Schlagregen.

Unsere Häuser – bewährtes Fachwerk, gebaut mit moderner Technik.

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